Donau – Flusskreuzfahrt mit MS Nestroy von Bukarest bis Wien

1,699.00

Diese außergewöhnliche Donaukreuzfahrt verbindet die faszinierenden Naturwelten des UNESCO-Donaudeltas mit den kulturellen Schätzen Südosteuropas. Von Bukarest führt die Reise durch Rumänien, Bulgarien, Serbien und Ungarn bis nach Wien. Spektakuläre Passagen wie das Eiserne Tor, historische Städte und entspannte Tage an Bord der MS Nestroy machen diese Route zu einem besonderen Erlebnis.

Anreise: inkl. Flug

Dauer: 8 Tage

    Schiff: MS Nestroy

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Beschreibung

Donau Flusskreuzfahrt mit MS Nestroy von Bukarest bis Wien: Donaudelta, Eisernes Tor, Balkanmetropolen und Kultur bequem erleben.

Eine Donaukreuzfahrt voller Natur, Geschichte und großer Flussmomente

Diese Donau Flusskreuzfahrt mit MS Nestroy von Bukarest bis Wien ist eine Reise für alle, die Europas Südosten entspannt, komfortabel und dennoch intensiv entdecken möchten. In 8 Tagen erleben Sie eine außergewöhnliche Kombination aus wilden Naturlandschaften, geschichtsträchtigen Städten, stillen Flussmomenten und eindrucksvollen Panoramen.

Die Reise beginnt mit der Anreise inklusive Flug nach Bukarest. Von dort führt Sie Ihr Weg zur Donau, die sich durch Rumänien, Bulgarien, Serbien und Ungarn schlängelt, bevor Sie schließlich Wien erreichen. Unterwegs begegnen Sie einer Region, die oft unterschätzt wird und gerade deshalb so faszinierend ist. Hier treffen byzantinische Spuren auf osmanisches Erbe, Habsburger Eleganz auf sozialistische Architektur und ursprüngliche Natur auf lebendige Städte.

Besonders reizvoll ist der Kontrast dieser Route. Am Anfang steht die Weite des UNESCO Biosphärenreservats Donaudelta mit seinen Wasserarmen, Schilfgürteln und Vogelkolonien. Später erleben Sie dramatische Flusslandschaften wie das Eiserne Tor, eine der spektakulärsten Engstellen der Donau. Dazwischen warten Städte wie Bukarest, Rousse, Belgrad, Novi Sad, Budapest und Wien mit ganz eigenem Charakter.

Warum sich diese Reise besonders lohnt

Sie sehen viel, ohne ständig umzupacken

Eine Flusskreuzfahrt auf der Donau ist ideal, wenn Sie mehrere Länder erleben möchten, ohne jeden Tag Koffer zu tragen, Hotels zu wechseln oder lange Transfers selbst zu organisieren. Sie beziehen Ihre Kabine auf der MS Nestroy und reisen bequem weiter, während die Landschaft draußen vorbeizieht.

Donau - Flusskreuzfahrt mit MS Nestroy von Bukarest bis Wien

Gerade auf dieser Route ist das ein großer Vorteil. Südosteuropa bietet viele spannende Orte, doch die Entfernungen und Grenzregionen können individuell aufwendig sein. Auf dem Schiff wird daraus ein angenehm fließendes Reiseerlebnis. Sie kommen an Bord zur Ruhe, genießen Mahlzeiten, Ausblicke und Gespräche und erreichen dennoch täglich neue Höhepunkte.

Die Route zeigt die Donau von ihrer ursprünglichen Seite

Viele Reisende kennen die Donau vor allem aus Wien, Wachau oder Budapest. Diese Kreuzfahrt zeigt jedoch auch ihre wilde, breite und ursprüngliche Seite. Besonders im Osten wirkt der Fluss oft wie ein Binnenmeer. Er teilt Landschaften, verbindet Kulturen und erzählt von Handelswegen, Reichen und Grenzen.

Wer Natur liebt, wird das Donaudelta und die Passage durch das Eiserne Tor genießen. Wer Geschichte spannend findet, entdeckt römische Grenzlinien, mittelalterliche Festungen, osmanische Spuren und habsburgische Pracht. Wer gerne Städte erkundet, freut sich auf sehr unterschiedliche Orte mit authentischem Flair.

Sie reisen mit komfortabler Planungssicherheit

Die Kombination aus Flug, Schiff, Route und organisierten Ausflügen macht diese Reise besonders bequem. Sie müssen nicht selbst recherchieren, wie Sie von Bukarest an die Donau gelangen oder welche Stopps entlang des Flusses wirklich lohnend sind. Die wichtigsten Höhepunkte liegen sinnvoll auf der Strecke.

Gleichzeitig bleibt genügend Raum für eigene Eindrücke. Ein Kaffee in einer Altstadtgasse, ein Spaziergang am Flussufer oder ein stiller Moment an Deck machen die Reise persönlicher. Genau diese Mischung aus Organisation und Freiheit macht Flusskreuzfahrten so beliebt.

MS Nestroy: Ihr schwimmendes Zuhause auf der Donau

Entspannt reisen mit Aussicht

Die MS Nestroy ist ein Flussschiff, das auf komfortables und überschaubares Reisen ausgelegt ist. Anders als große Hochseeschiffe bringt ein Flusskreuzfahrtschiff Sie nah an Städte, Uferlandschaften und Sehenswürdigkeiten heran. Viele Eindrücke beginnen nicht erst beim Landgang, sondern bereits beim Blick aus der Kabine oder vom Sonnendeck.

Besonders reizvoll sind die ruhigen Morgenstunden. Wenn sich Nebel über dem Wasser hebt, kleine Fischerboote auftauchen oder sich die Silhouetten von Festungen am Ufer zeigen, verstehen Sie schnell, warum die Donau mehr ist als nur ein Verkehrsweg. Sie ist eine Bühne, auf der sich Europa langsam und eindrucksvoll entfaltet.

Genussvolle Pausen zwischen den Ausflügen

An Bord können Sie die Erlebnisse des Tages in Ruhe nachklingen lassen. Nach einem Stadtrundgang oder Naturausflug ist es angenehm, nicht noch weiterreisen zu müssen. Sie kehren einfach auf Ihr Schiff zurück, genießen ein Essen, lesen auf dem Deck oder tauschen sich mit Mitreisenden aus.

Gerade bei einer Route mit so vielen kulturellen Eindrücken sind diese Pausen wertvoll. Sie helfen, die Reise nicht als reines Besichtigungsprogramm zu erleben, sondern als harmonische Mischung aus Entdecken und Erholen.

Bukarest: Überraschender Auftakt zwischen Eleganz und Aufbruch

Die rumänische Hauptstadt mit vielen Gesichtern

Bukarest ist ein spannender Auftakt für diese Reise. Die Stadt wird manchmal als „Paris des Ostens“ bezeichnet, doch sie ist vielschichtiger als dieser Vergleich vermuten lässt. Zwischen breiten Boulevards, orthodoxen Kirchen, Jugendstilfassaden, sozialistischer Monumentalarchitektur und modernen Cafés zeigt sich eine Hauptstadt im Wandel.

Besonders eindrucksvoll ist der Palast des Parlaments. Das riesige Gebäude zählt zu den größten Verwaltungsbauten der Welt und steht wie kaum ein anderes Bauwerk für die Ära Ceaușescu. Schon der Blick von außen macht deutlich, welche Dimensionen die politische Inszenierung damals annahm.

Doch Bukarest besteht nicht nur aus monumentaler Architektur. In der Altstadt Lipscani finden Sie restaurierte Häuser, kleine Bars, Restaurants und Passagen. Besonders schön ist ein Blick in die Pasajul Macca Villacrosse, eine überdachte Passage mit gelbem Glasdach und orientalischem Flair.

Was Sie in Bukarest nicht verpassen sollten

  • Altstadt Lipscani: Ideal für einen ersten Spaziergang, Kaffee oder ein Abendessen vor der Einschiffung.
  • Palast des Parlaments: Ein Bauwerk von gewaltigem Ausmaß, das historisch und architektonisch beeindruckt.
  • Rumänisches Athenäum: Eine elegante Konzerthalle und eines der schönsten Gebäude der Stadt.
  • Stavropoleos Kloster: Eine kleine, kunstvolle Oase mit geschnitzten Säulen und ruhigem Innenhof.
  • Calea Victoriei: Eine traditionsreiche Straße mit Museen, Fassaden, Cafés und städtischem Leben.

Ein Tipp für Bukarest: Schauen Sie nicht nur auf die großen Sehenswürdigkeiten. Oft liegt der Reiz in den Kontrasten. Eine orthodoxe Kirche steht plötzlich zwischen Wohnblöcken, ein prachtvolles Palais neben moderner Streetart. Genau diese Mischung macht die Stadt lebendig.

Das Donaudelta: Europas großes Naturwunder am Wasser

Ein Labyrinth aus Wasser, Schilf und Vogelstimmen

Das UNESCO Donaudelta gehört zu den faszinierendsten Naturräumen Europas. Hier teilt sich die Donau in zahlreiche Arme, Kanäle, Seen und Sümpfe, bevor sie ins Schwarze Meer mündet. Das Delta ist ein Paradies für Vögel, Fische und Wasserpflanzen. Pelikane, Reiher, Kormorane und Seeadler finden hier ideale Lebensräume.

Besonders eindrucksvoll ist die Stille. Sobald man kleinere Wasserwege erreicht, verändert sich die Atmosphäre. Das Rauschen der Städte verschwindet, stattdessen hört man Schilf im Wind, Vogelrufe und das leise Plätschern des Wassers. Für viele Gäste zählt dieser Abschnitt zu den emotionalsten Momenten der Reise.

Warum das Donaudelta so besonders ist

Das Delta wächst bis heute, weil die Donau Sedimente mit sich führt und an ihrer Mündung ablagert. Dadurch entsteht eine Landschaft, die sich ständig verändert. Wasserstände, Jahreszeiten und Vogelzug prägen das Erlebnis. Im Frühling und Frühsommer ist die Vogelwelt besonders aktiv, im Spätsommer und Herbst zeigt sich die Landschaft in warmen Farben.

Wenn ein Ausflug per kleinem Boot angeboten wird, sollten Sie ihn unbedingt nutzen. Große Schiffe können nicht in alle Nebenarme fahren. Kleinere Boote bringen Sie näher an Schilfflächen, Seerosenteppiche und Brutgebiete heran. Ein Fernglas ist hier sehr empfehlenswert.

Praktische Tipps für das Donaudelta

  • Fernglas einpacken: Viele Tiere bleiben auf Abstand. Mit Fernglas erleben Sie deutlich mehr.
  • Leichte Jacke mitnehmen: Auf dem Wasser kann es auch bei warmem Wetter frisch werden.
  • Mückenschutz einplanen: Besonders in den Abendstunden ist Schutz sinnvoll.
  • Kamera bereithalten: Die schönsten Motive entstehen oft plötzlich, etwa wenn Pelikane auffliegen.
  • Ruhig bleiben: Im Delta lohnt es sich, langsam zu schauen. Wer geduldig ist, entdeckt mehr.

Rousse: Bulgariens elegante Donaustadt

Ein Hauch Mitteleuropa am bulgarischen Ufer

Rousse liegt am südlichen Donauufer und überrascht viele Besucher mit seiner eleganten Architektur. Die Stadt war im 19. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum und orientierte sich stark an Wien und Mitteleuropa. Deshalb finden Sie hier prachtvolle Fassaden, breite Plätze und Gebäude im Stil des Historismus, Barock und Jugendstils.

Der Platz der Freiheit ist ein guter Ausgangspunkt. Hier spüren Sie das entspannte Leben der Stadt. Rund um den Platz stehen repräsentative Gebäude, Cafés und das Freiheitsdenkmal. Rousse eignet sich wunderbar für einen Spaziergang, bei dem Sie die bulgarische Seite der Donau kennenlernen.

Ausflugstipp: Felsenkirchen von Iwanowo

In der Umgebung von Rousse liegen die Felsenkirchen von Iwanowo, die zum UNESCO Welterbe gehören. Mönche schufen hier ab dem Mittelalter Kapellen und Klosterräume direkt in die Felsen. Besonders bekannt sind die Wandmalereien, die zu den bedeutenden Beispielen mittelalterlicher bulgarischer Kunst zählen.

Dieser Ausflug lohnt sich, weil er Natur und Kultur verbindet. Die Kirchen liegen in einer reizvollen Felslandschaft, und der Blick auf die Umgebung ist eindrucksvoll. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da Wege und Stufen uneben sein können.

Was Rousse besonders macht

  • Architektur mit Wiener Einfluss: Rousse wirkt eleganter und mitteleuropäischer, als viele erwarten.
  • Lebendige Plätze: Die Innenstadt eignet sich gut für einen entspannten Bummel.
  • Nähe zu UNESCO Stätten: Die Felsenkirchen von Iwanowo sind ein kultureller Höhepunkt.
  • Bulgarische Küche: Probieren Sie Shopska Salat, Baniza oder gegrillte Spezialitäten, wenn Zeit bleibt.

Veliko Tarnovo: Mittelalterliche Pracht über dem Flusstal

Eine der schönsten historischen Städte Bulgariens

Wenn ein Ausflug nach Veliko Tarnovo angeboten wird, sollten Sie ihn ernsthaft in Betracht ziehen. Die ehemalige Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches liegt spektakulär an den Hängen über dem Fluss Jantra. Häuser kleben terrassenartig am Hang, alte Straßen winden sich durch das Zentrum und die Festung Zarewez thront über der Stadt.

Die Festung Zarewez zählt zu den eindrucksvollsten historischen Anlagen Bulgariens. Von ihren Mauern blicken Sie über das Tal, die Stadt und die umliegenden Hügel. Hier wird Geschichte greifbar, denn Veliko Tarnovo war im Mittelalter ein politisches, religiöses und kulturelles Zentrum.

Handwerk, Gassen und schöne Ausblicke

Besonders reizvoll ist auch die Straße Samovodska Charshia. Dort finden Sie kleine Werkstätten, Kunsthandwerk, Souvenirs und traditionelle Produkte. Wer authentische Mitbringsel sucht, wird hier eher fündig als in klassischen Touristenshops.

Planen Sie für Veliko Tarnovo bequeme Schuhe ein. Die Stadt ist hügelig, viele Wege sind gepflastert und uneben. Dafür werden Sie immer wieder mit schönen Blickwinkeln belohnt.

Das Eiserne Tor: Die dramatischste Passage der Donau

Wenn der Fluss zwischen Felsen enger wird

Das Eiserne Tor gehört zu den eindrucksvollsten Naturpassagen der gesamten Donau. Hier durchbricht der Fluss die Karpaten und das Balkangebirge. Über lange Zeit war dieser Abschnitt für Schiffe gefährlich, weil Strömungen, Felsen und Stromschnellen die Passage erschwerten. Heute ist die Strecke durch Stauwerke und Schleusen besser reguliert, doch die Landschaft bleibt beeindruckend.

Steile Hänge rücken näher an das Schiff heran, das Wasser wirkt tief und ruhig, und immer wieder öffnen sich dramatische Ausblicke. Besonders bekannt ist die enge Stelle bei der Kasan Schlucht. Hier zeigt die Donau eine kraftvolle, fast majestätische Seite.

Das Felsrelief des Decebalus

Ein markanter Blickfang ist das riesige Felsrelief des Decebalus auf rumänischer Seite. Es zeigt den letzten König der Daker und wurde in den Fels gehauen. Das Relief ist modern, erinnert aber an die antike Geschichte der Region und an die Auseinandersetzungen zwischen Dakern und Römern.

Auch die Tabula Traiana ist bemerkenswert. Diese römische Gedenktafel erinnert an den Straßenbau unter Kaiser Trajan entlang der Donau. Sie macht deutlich, wie wichtig dieser Fluss schon in der Antike als Grenze und Verkehrsader war.

Tipps für die Passage durch das Eiserne Tor

  • Frühzeitig an Deck gehen: Gute Plätze am Geländer sind bei dieser Passage beliebt.
  • Wetterfeste Kleidung mitnehmen: Der Fahrtwind kann kräftig sein.
  • Auf Durchsagen achten: Oft erhalten Sie interessante Hinweise zu Felsformationen und historischen Orten.
  • Kamera bereithalten: Die Lichtstimmung ändert sich schnell, besonders morgens und am späten Nachmittag.
  • Nicht nur fotografieren: Nehmen Sie sich auch Zeit, die Schlucht einfach wirken zu lassen.

Belgrad: Energie, Geschichte und Lebensfreude an zwei Flüssen

Wo Donau und Save zusammenfließen

Belgrad ist eine der spannendsten Städte auf dieser Kreuzfahrt. Die serbische Hauptstadt liegt an der Mündung der Save in die Donau und war jahrhundertelang ein strategischer Schlüsselpunkt zwischen Ost und West. Römer, Byzantiner, Osmanen, Habsburger und Jugoslawien haben Spuren hinterlassen.

Der wichtigste Aussichtspunkt ist die Festung Kalemegdan. Von hier blicken Sie auf den Zusammenfluss von Donau und Save. Dieser Ort zeigt auf einen Blick, warum Belgrad historisch so begehrt war. Gleichzeitig ist der Festungspark heute ein beliebter Treffpunkt für Einheimische.

Zwischen Altstadt, Cafékultur und moderner Szene

Ein Spaziergang über die Knez Mihailova führt durch eine lebendige Fußgängerzone mit Geschäften, Cafés und historischen Gebäuden. Wer das traditionelle Belgrad erleben möchte, besucht das Viertel Skadarlija. Die kopfsteingepflasterte Straße ist bekannt für Restaurants, Musik und eine Atmosphäre, die an alte Künstlerzeiten erinnert.

Belgrad besitzt eine rauere, direktere Energie als viele klassische Donaustädte. Genau das macht die Stadt reizvoll. Sie ist nicht glatt poliert, sondern lebendig, selbstbewusst und voller Kontraste.

Belgrad Highlights auf einen Blick

  • Festung Kalemegdan: Historischer Höhepunkt mit schönem Blick auf Donau und Save.
  • Knez Mihailova: Zentrale Fußgängerzone und ideal für einen Stadtbummel.
  • Skadarlija: Charmantes Altstadtviertel mit Restaurants und Musiktradition.
  • Dom des Heiligen Sava: Eine der größten orthodoxen Kirchen der Welt und innen besonders eindrucksvoll.
  • Zemun: Früher habsburgisch geprägt, heute ein reizvoller Stadtteil mit Donaupromenade.

Ein Tipp: Wenn Sie etwas Freizeit haben, trinken Sie einen Kaffee in Zemun oder nahe der Save. Belgrad lebt stark von seinen Flussufern. Dort spüren Sie die entspannte Seite der Stadt besonders gut.

Novi Sad: Gelassenheit, Festung und Donaublick

Die charmante Stadt der Vojvodina

Novi Sad gilt als eine der angenehmsten Städte Serbiens. Die Hauptstadt der Vojvodina wirkt entspannter als Belgrad und zeigt deutlich den mitteleuropäischen Einfluss dieser Region. Breite Plätze, pastellfarbene Fassaden, Kirchen unterschiedlicher Konfessionen und eine lebendige Cafélandschaft prägen das Zentrum.

Der Mittelpunkt der Stadt ist der Freiheitsplatz mit dem Rathaus und der katholischen Marienkirche. Von hier können Sie gemütlich durch die Fußgängerzone schlendern. Novi Sad eignet sich sehr gut, um das serbische Alltagsleben etwas ruhiger kennenzulernen.

Petrovaradin: Die Festung über der Donau

Auf der anderen Flussseite liegt die Festung Petrovaradin. Sie wird oft als „Gibraltar an der Donau“ bezeichnet. Von oben bietet sich ein großartiger Blick auf Novi Sad, die Donau und die umliegende Landschaft. Besonders bekannt ist der Uhrturm, dessen Zeiger ungewöhnlich gestaltet sind: Der Stundenzeiger ist länger als der Minutenzeiger, damit Schiffer früher die Uhrzeit besser erkennen konnten.

In den Festungsanlagen finden Sie Ateliers, kleine Galerien und schöne Aussichtspunkte. Wer gern fotografiert, sollte hier etwas Zeit einplanen. Die Kombination aus Fluss, Stadt und Festungsmauern ist sehr stimmungsvoll.

Ungarn an der Donau: Sanfte Landschaften und große Kultur

Vom serbischen Tiefland in ungarische Flusslandschaften

Wenn die Donau Ungarn erreicht, verändert sich die Landschaft erneut. Weite Ebenen, kleine Orte und grüne Ufer begleiten die Fahrt. Diese Abschnitte eignen sich wunderbar, um an Bord zu entspannen. Gerade nach den intensiven Eindrücken in Rumänien, Bulgarien und Serbien ist ein ruhiger Flusstag besonders wohltuend.

Die Donau war auch in Ungarn immer mehr als ein Fluss. Sie verband Handelsstädte, prägte Grenzräume und spielte für die Entwicklung Budapests eine entscheidende Rolle. Auf dieser Reise erleben Sie, wie der Strom langsam in Richtung der großen ungarischen Hauptstadt führt.

Budapest: Eine der schönsten Donaumetropolen Europas

Ein Panorama, das man nicht vergisst

Budapest ist für viele Reisende ein Höhepunkt jeder Donaukreuzfahrt. Die Stadt liegt prachtvoll zu beiden Seiten des Flusses. Auf der einen Seite erhebt sich Buda mit Burgberg und Gellértberg, auf der anderen Seite breitet sich Pest mit Parlament, Boulevards und Kaffeehäusern aus.

Das Parlamentsgebäude direkt am Donauufer gehört zu den bekanntesten Bauwerken Europas. Besonders vom Schiff aus wirkt es beeindruckend, vor allem wenn es am Abend beleuchtet ist. Auch die Kettenbrücke, der Burgpalast und die Fischerbastei prägen das unverwechselbare Stadtbild.

Was Budapest so reizvoll macht

Budapest verbindet imperiale Eleganz mit lebendiger Gegenwart. Sie können durch historische Kaffeehäuser schlendern, in Thermalbädern entspannen, Markthallen besuchen oder einfach an der Donaupromenade spazieren. Die Stadt ist groß genug für mehrere Tage, doch auch ein kurzer Aufenthalt vermittelt bereits viel Atmosphäre.

Besonders empfehlenswert ist der Blick von der Fischerbastei. Von dort sehen Sie die Donau, das Parlament und Pest in einer fast perfekten Perspektive. Wenn Sie gerne fotografieren, ist der frühe Morgen ideal, weil die Stadt dann ruhiger ist.

Budapest Tipps für Ihren Aufenthalt

  • Burgviertel: Historisches Viertel mit Matthiaskirche, Fischerbastei und schönen Ausblicken.
  • Parlament: Schon von außen ein Höhepunkt, bei Führungen auch innen eindrucksvoll.
  • Große Markthalle: Gut für Paprika, Salami, Gebäck und authentische Eindrücke.
  • Thermalbad: Wenn Zeit bleibt, ist ein Besuch im Gellértbad oder Széchenyi Bad ein besonderes Erlebnis.
  • Abendliche Donaufahrt: Falls im Programm enthalten, gehört das beleuchtete Budapest zu den schönsten Momenten der Reise.

Bratislava oder Donauknie: Kleine Perlen auf dem Weg nach Wien

Je nach Route reizvolle Zwischenstopps

Auf dem Weg nach Wien können je nach Reiseverlauf weitere Stationen oder Landschaftspassagen folgen. Besonders reizvoll ist das ungarische Donauknie mit Orten wie Esztergom, Visegrád oder Szentendre. Hier macht die Donau einen markanten Bogen durch eine hügelige Landschaft.

Esztergom ist bekannt für seine mächtige Basilika, die hoch über dem Fluss thront. Sie zählt zu den wichtigsten Kirchen Ungarns. Von oben bietet sich ein weiter Blick über die Donau bis in die Slowakei.

Bratislava als charmante Hauptstadt

Falls die Route über Bratislava führt oder ein Aufenthalt möglich ist, erwartet Sie eine überschaubare, charmante Hauptstadt. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Über ihr liegt die weiße Burg, von der Sie weit über die Donau blicken.

Bratislava besitzt nicht die Größe Budapests oder Wiens, doch gerade das macht den Besuch angenehm. Enge Gassen, kleine Plätze, Cafés und barocke Fassaden sorgen für eine entspannte Atmosphäre.

Wien: Glanzvoller Abschluss an der Donau

Ankommen in einer Stadt voller Kultur

Die Reise endet in Wien, einer Stadt, die Kultur, Genuss und Geschichte auf besondere Weise verbindet. Nach Tagen voller südosteuropäischer Eindrücke wirkt Wien vertraut und doch festlich. Die Donau begleitet auch hier das Stadtleben, obwohl das historische Zentrum etwas abseits des Hauptstroms liegt.

Wer Zeit für eine Verlängerung hat, sollte sie nutzen. Wien bietet genug Sehenswürdigkeiten für mehrere Tage. Vom Stephansdom über die Hofburg bis Schloss Schönbrunn reiht sich ein Höhepunkt an den nächsten. Gleichzeitig lohnt es sich, einfach durch die Stadt zu spazieren, Kaffeehäuser zu besuchen und die Wiener Mischung aus Eleganz und Gelassenheit zu erleben.

Wien Highlights nach der Kreuzfahrt

  • Stephansdom: Das Wahrzeichen der Stadt und idealer Startpunkt für die Innenstadt.
  • Hofburg: Ehemaliges Machtzentrum der Habsburger mit Museen, Plätzen und Geschichte.
  • Schloss Schönbrunn: Barocke Pracht, Parkanlagen und ein Blick in die kaiserliche Vergangenheit.
  • Belvedere: Kunst, Architektur und der berühmte Blick auf die Gartenanlagen.
  • Kaffeehausbesuch: Ein Stück Sachertorte oder Apfelstrudel gehört in Wien fast dazu.

Ein Tipp: Planen Sie den Rückreisetag nicht zu knapp, wenn Sie Wien noch nicht kennen. Schon ein zusätzlicher halber Tag macht einen großen Unterschied.

Reiseverlauf in 8 Tagen: Kompakt, abwechslungsreich und komfortabel

Diese Kreuzfahrt ist besonders attraktiv, weil sie in nur 8 Tagen eine enorme Vielfalt bietet. Sie reisen durch mehrere Länder, erleben verschiedene Kulturräume und sehen sowohl Naturhöhepunkte als auch bedeutende Städte.

Der genaue Reiseverlauf kann je nach Termin, Wasserstand und Programm variieren. Dennoch lässt sich der Charakter der Reise gut zusammenfassen: Sie starten mit Bukarest und der rumänischen Donau, erleben das Donaudelta oder donau­nahe Naturregionen, fahren weiter durch Bulgarien und Serbien, passieren das Eiserne Tor und erreichen über Ungarn schließlich Wien.

Reisedauer 8 Tage
Anreise Inklusive Flug nach Bukarest
Schiff MS Nestroy
Route Bukarest bis Wien über Rumänien, Bulgarien, Serbien und Ungarn
Besondere Höhepunkte Donaudelta, Eisernes Tor, Belgrad, Budapest und Wien

Für wen diese Donaukreuzfahrt ideal ist

Für Entdecker, die Südosteuropa bequem kennenlernen möchten

Diese Reise eignet sich hervorragend für Gäste, die neugierig auf Südosteuropa sind, aber Wert auf Komfort legen. Sie erleben Länder, die kulturell reich und landschaftlich spannend sind, jedoch individuell oft mehr Planung erfordern. Auf der MS Nestroy reisen Sie deutlich entspannter.

Die Route spricht besonders Menschen an, die Geschichte, Architektur und Natur verbinden möchten. Sie müssen sich nicht zwischen Städtereise und Landschaftsreise entscheiden, denn diese Kreuzfahrt bietet beides.

Für Reisende, die Abwechslung schätzen

Kaum ein Tag gleicht dem anderen. Mal stehen Vogelwelt und Wasserlandschaften im Mittelpunkt, mal Festungen, Altstädte oder große Metropolen. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass die Reise lebendig bleibt. Gleichzeitig bietet das Schiff einen ruhigen Rahmen, in den Sie immer wieder zurückkehren.

Auch für Gäste, die bereits klassische Donaukreuzfahrten zwischen Passau, Wien und Budapest kennen, ist diese Route spannend. Sie zeigt einen anderen, weniger bekannten Abschnitt des Flusses.

Besondere Erlebnisse, die Sie nicht verpassen sollten

Auf dieser Donaukreuz

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