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Island-Kreuzfahrten führen Sie zu Vulkanen, Fjorden, Wasserfällen und stillen Küstenorten. Entdecken Sie den Norden bequem per Schiff.

Island-Kreuzfahrten: Wenn Feuer, Eis und Meer zusammenkommen

Island-Kreuzfahrten gehören zu den eindrucksvollsten Reisen im Nordatlantik. Kaum ein Ziel verbindet wilde Natur, klare Seeluft und entspannte Seetage so stimmig wie die Insel aus Lava, Gletschern, heißen Quellen und tief eingeschnittenen Fjorden. Schon die Anfahrt über den Atlantik fühlt sich besonders an. Der Horizont wird weiter, das Licht weicher und die Landschaft dramatischer.

Viele Routen starten bequem ab Deutschland, zum Beispiel ab Hamburg. Andere Reisen beginnen oder enden in Reykjavík, führen weiter nach Schottland, zu den Orkney oder Shetland Inseln, nach Grönland, auf die Färöer oder sogar über den Atlantik Richtung Neuengland und New York. So entsteht eine Kreuzfahrt, die nicht nur Island zeigt, sondern den gesamten nordischen Kulturraum spürbar macht.

Für Sie bedeutet das: Sie reisen komfortabel von Ort zu Ort, ohne ständig Koffer zu packen. Morgens blicken Sie auf schneebedeckte Berge, mittags stehen Sie vielleicht vor einem Wasserfall und abends genießen Sie den Blick vom Deck, während das Schiff durch ruhige Fjordlandschaften gleitet.

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Warum Island per Kreuzfahrt besonders gut funktioniert

Viele Naturwunder liegen direkt an der Küste

Island wirkt auf der Karte kompakt, doch die Entfernungen an Land können groß sein. Straßen führen oft durch einsame Regionen, das Wetter wechselt schnell und manche Orte sind nur mit viel Zeit erreichbar. Eine Kreuzfahrt löst genau dieses Problem. Sie bringt Sie an mehrere Küstenabschnitte, ohne dass Sie lange Fahrten auf eigene Faust planen müssen.

Häfen wie Reykjavík, Akureyri und Ísafjörður öffnen die Tür zu sehr unterschiedlichen Landschaften. Im Südwesten erleben Sie geothermische Aktivität, Lavafelder und moderne isländische Kultur. Im Norden warten Berge, Wasserfälle und Walbeobachtungen. In den Westfjorden zeigt sich Island rau, still und ursprünglich.

Seetage werden Teil des Erlebnisses

Auf einer Island-Kreuzfahrt ist nicht nur das Ziel spannend. Auch die Zeit auf See hat ihren Reiz. Der Nordatlantik zeigt sich mal ruhig und silbrig, mal kraftvoll und lebendig. Sie sehen Seevögel, weite Wolkenbilder und mit etwas Glück Wale oder Delfine in der Ferne.

Gerade auf Routen ab Hamburg oder mit Stationen in Schottland und auf den Inselgruppen nördlich des britischen Festlands entsteht ein angenehmer Rhythmus. Landgänge voller Eindrücke wechseln sich mit entspannten Tagen an Bord ab. Das macht die Reise erholsam und intensiv zugleich.

Typische Routen: Von Hamburg bis Reykjavík und weiter

Ab Hamburg nach Island und Schottland

Viele Gäste schätzen Island-Kreuzfahrten ab Hamburg, weil die Anreise unkompliziert bleibt. Sie gehen in Deutschland an Bord und steuern über die Nordsee und den Nordatlantik Richtung Island. Häufig verbinden diese Reisen isländische Häfen mit schottischen Zielen wie Invergordon sowie mit den Orkney oder Shetland Inseln.

Diese Kombination ist ideal, wenn Sie Natur und Geschichte verbinden möchten. In Schottland begegnen Sie Burgen, Clans, Whiskytradition und sanften Highlands. Auf Island wechseln die Eindrücke zu Lava, Gletschern, Fjorden und heißem Dampf aus der Erde. So erleben Sie zwei sehr unterschiedliche nordische Welten auf einer einzigen Reise.

Island intensiv ab oder bis Reykjavík

Reisen ab Reykjavík eignen sich besonders für Gäste, die Island vor oder nach der Kreuzfahrt noch genauer kennenlernen möchten. Viele verbinden die Seereise mit einer Rundreise oder zusätzlichen Nächten in der Hauptstadt. Das lohnt sich, denn Reykjavík ist mehr als nur ein Startpunkt.

Die Stadt wirkt kreativ, entspannt und nah an der Natur. Bunte Häuser, moderne Architektur, kleine Cafés, Museen und der Blick auf die Faxaflói Bucht prägen das Bild. Von hier aus erreichen Sie bekannte Ausflugsziele wie den Goldenen Kreis, geothermische Badeorte und beeindruckende Küstenlandschaften.

Große Nordlandreisen mit Grönland, Färöer und Transatlantik

Wer mehr Zeit mitbringt, findet besonders abwechslungsreiche Nordlandrouten. Einige Kreuzfahrten verbinden Island mit Grönland, den Färöer Inseln und Schottland. Andere führen über den Atlantik bis nach Nordamerika. Solche Reisen dauern meist deutlich länger und sprechen Gäste an, die das Gefühl einer echten Seereise suchen.

Grönland bringt Eisberge, arktische Weite und kleine Siedlungen ins Spiel. Die Färöer begeistern mit grünen Steilküsten, Schafen, Wasserfällen und einer sehr eigenen Inselkultur. Transatlantik-Routen wiederum schenken viele Seetage, viel Ruhe und das besondere Gefühl, einen Ozean tatsächlich zu überqueren.

Die wichtigsten Häfen auf Island und was Sie dort erwartet

Reykjavík: Kreative Hauptstadt zwischen Lava und Meer

Reykjavík ist für viele Island-Kreuzfahrten der zentrale Hafen. Die Stadt verbindet nordische Gelassenheit mit lebendiger Kultur. Sie können durch die Innenstadt bummeln, die markante Hallgrímskirkja besuchen oder am alten Hafen entlangspazieren. Auch Museen, Designläden und Restaurants mit isländischer Küche liegen oft gut erreichbar.

Besonders reizvoll sind Ausflüge in die Umgebung. Der Goldene Kreis zählt zu den bekannten Klassikern. Dabei erleben Sie den Nationalpark Þingvellir, das Geysirgebiet und den Wasserfall Gullfoss. Auch geothermische Bäder sind beliebt, wenn Sie nach einem Landgang warmes, mineralhaltiges Wasser genießen möchten.

Akureyri: Das Tor zum Norden

Akureyri liegt am Eyjafjörður und gilt als wichtigste Stadt Nordislands. Schon die Einfahrt ist beeindruckend, denn das Schiff fährt durch eine lange Fjordlandschaft mit Bergen auf beiden Seiten. Die Stadt selbst ist überschaubar, freundlich und bietet Cafés, kleine Geschäfte und einen bekannten botanischen Garten.

Viele Ausflüge führen von Akureyri zum Wasserfall Goðafoss oder in die Region Mývatn. Dort zeigen sich Pseudokrater, Lavaformationen, Dampfquellen und bizarre Landschaften. Auch Walbeobachtungen sind in Nordisland ein großes Thema, besonders in den Gewässern rund um den Eyjafjörður und weiter östlich bei Húsavík.

Ísafjörður: Stille Schönheit in den Westfjorden

Ísafjörður gehört zu den atmosphärischsten Stopps vieler Island-Kreuzfahrten. Der Ort liegt in den Westfjorden, einer Region mit steilen Berghängen, tiefen Fjorden und sehr viel Ruhe. Schon beim Anlegen spüren Sie, dass Island hier noch ursprünglicher wirkt.

Die Umgebung eignet sich für Naturausflüge, Spaziergänge, Kajaktouren und Einblicke in das Leben in abgelegenen Küstengemeinden. Die Westfjorde sind weniger dicht besucht als andere Regionen. Genau das macht ihren Reiz aus. Wenn Nebel über den Bergrücken zieht und das Wasser still im Fjord liegt, zeigt Island eine besonders poetische Seite.

Schottland, Orkney und Shetland: Starke Ergänzungen für Ihre Nordroute

Invergordon und die Highlands

Viele Island-Kreuzfahrten kombinieren die Insel mit einem Halt in Invergordon. Der Hafen liegt günstig für Ausflüge in die schottischen Highlands. Dort erwarten Sie weite Täler, alte Burgen, Seen und geschichtsträchtige Orte. Auch Loch Ness ist von hier aus auf vielen Routen ein beliebtes Ziel.

Der Kontrast zu Island ist spannend. Schottland wirkt grüner, historischer und sanfter. Island erscheint geologischer, wilder und jünger. Zusammen ergeben beide Reiseziele eine Route, die Naturfreunde und Kulturliebhaber gleichermaßen anspricht.

Orkney und Shetland: Inseln mit nordischer Seele

Die Orkney und Shetland Inseln liegen zwischen Schottland, Norwegen und Island. Auf Kreuzfahrten in den hohen Norden sind sie mehr als nur Zwischenstopps. Sie erzählen von Wikingervergangenheit, alten Steinkreisen, rauen Küsten und einem Leben, das stark vom Meer geprägt ist.

Auf Orkney können prähistorische Stätten und kleine Hafenorte auf dem Programm stehen. Shetland begeistert mit Klippen, Ponys, Vogelwelt und einer Kultur, die britische und skandinavische Einflüsse verbindet. Diese Inseln bereiten perfekt auf das Gefühl vor, das Island später noch intensiver vermittelt: weit draußen zu sein, aber nicht verloren.

Welche Schiffe passen zu Island-Kreuzfahrten?

Komfortable große Schiffe mit viel Angebot

Auf vielen Island-Routen kommen moderne Kreuzfahrtschiffe mit umfangreichem Bordangebot zum Einsatz. Sie bieten Restaurants, Bars, Unterhaltung, Wellnessbereiche, Pools, Fitnessräume und meist mehrere Kabinenkategorien. Das passt gut zu Reisen ab Hamburg oder längeren Routen mit mehreren Seetagen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie genießen viel Komfort, eine stabile Infrastruktur und ein abwechslungsreiches Programm an Bord. Gerade wenn das Wetter im Norden einmal launisch wird, bleibt die Reise angenehm. Viele Gäste schätzen außerdem die gute Auswahl an Restaurants und die Möglichkeit, auch an Seetagen aktiv oder entspannt zu bleiben.

Kleinere Schiffe für besondere Routen

Auf Routen nach Grönland, in kleinere Häfen oder auf intensiveren Nordlandreisen kommen häufig kleinere Schiffe zum Einsatz. Sie wirken persönlicher und können manchmal Ziele ansteuern, die für große Schiffe weniger geeignet sind. Auch die Atmosphäre an Bord ist oft ruhiger.

Wenn Ihnen Nähe zur Landschaft wichtig ist, kann ein kleineres Schiff sehr reizvoll sein. Sie erleben Häfen intensiver, kommen schneller an Land und genießen oft kurze Wege an Bord. Dafür fällt das Unterhaltungsangebot meist kompakter aus. Welche Variante besser passt, hängt von Ihrem Reisestil ab.

Beste Reisezeit: Licht, Wetter und Natur im Norden

Sommermonate mit langen Tagen

Die klassische Saison für Island-Kreuzfahrten liegt zwischen Mai und September. In dieser Zeit sind die Tage lang, viele Straßen und Ausflugsziele gut erreichbar und die Temperaturen vergleichsweise mild. Im Juni und Juli erleben Sie besonders viel Tageslicht. In Nordisland wird es dann nachts kaum richtig dunkel.

Dieses Licht verändert die Reise. Wasserfälle glitzern bis spät in den Abend, Berge leuchten in sanften Farben und Spaziergänge nach dem Abendessen fühlen sich fast surreal an. Wenn Sie gern fotografieren, bietet der isländische Sommer viele spannende Motive.

Früh- und Spätsaison mit besonderer Stimmung

Mai und September haben ihren eigenen Charakter. Es ist oft ruhiger, das Licht steht tiefer und die Landschaft kann besonders klar wirken. Im September besteht in manchen Regionen bereits eine gewisse Chance auf Nordlichter, auch wenn diese nie garantiert sind und stark von Wetter, Dunkelheit und Sonnenaktivität abhängen.

Wichtig ist: Island bleibt ein Reiseziel mit wechselhaftem Wetter. Sonnenschein, Wind, Nebel und Regen können an einem Tag zusammen auftreten. Genau diese Unberechenbarkeit gehört zur Insel. Mit der richtigen Kleidung erleben Sie sie nicht als Hindernis, sondern als Teil des Abenteuers.

Ausflüge, die Ihre Island-Kreuzfahrt prägen

Naturklassiker mit starker Wirkung

Island lebt von Landschaften, die man nicht nur sieht, sondern fast körperlich spürt. Wasserfälle rauschen, Schwefeldampf steigt aus dem Boden, Lavafelder wirken wie eine andere Welt. Viele Landausflüge führen zu solchen Naturphänomenen und sind gut organisiert, damit Sie die begrenzte Zeit im Hafen sinnvoll nutzen.

Besonders beliebt sind:

  • Der Goldene Kreis ab Reykjavík mit Þingvellir, Geysirgebiet und Gullfoss.
  • Goðafoss ab Akureyri, ein breiter Wasserfall mit großer historischer Bedeutung.
  • Mývatn mit Lavaformationen, Kratern und geothermischen Feldern.
  • Walbeobachtungen in Nordisland, abhängig von Saison, Wetter und Route.
  • Fjordausflüge in den Westfjorden rund um Ísafjörður.

Viele dieser Ausflüge sind auch für Gäste geeignet, die keine langen Wanderungen unternehmen möchten. Dennoch lohnt sich ein genauer Blick auf die Beschreibung. Wege können uneben sein, Wind kann kräftig wehen und manche Naturpunkte erfordern kurze Fußwege.

Kultur, Küche und kleine Begegnungen

Island besteht nicht nur aus Landschaft. Auch die Kultur ist spannend. Die Insel hat eine starke Erzähltradition, eine lebendige Musikszene und eine Küche, die eng mit Meer, Schafhaltung und regionalen Produkten verbunden ist. In Reykjavík können Sie moderne isländische Gastronomie kennenlernen. In kleineren Orten erleben Sie eher den Alltag zwischen Hafen, Bergen und Wetter.

Probieren Sie, wenn es sich anbietet, lokale Spezialitäten wie isländischen Skyr, Fischgerichte oder Lamm. Auch eine einfache Kaffeepause kann zum schönen Reisemoment werden. Denn oft sind es nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, die in Erinnerung bleiben, sondern ein Gespräch, ein Blick aus dem Fenster oder der Duft von frischem Gebäck nach einem windigen Spaziergang.

Deutschsprachig reisen: Gut informiert in den Norden

Mehr Sicherheit durch verständliche Informationen

Viele Gäste wünschen sich auf Island-Kreuzfahrten deutschsprachige Informationen. Das ist verständlich, denn gerade bei Ausflügen, Wetterhinweisen und Tagesprogrammen möchte man nichts Wichtiges verpassen. Je nach Reederei und Reise können deutschsprachige Bordprogramme, Menükarten, Ausflugsbeschreibungen oder Ansprechpartner verfügbar sein.

Auch deutschsprachig geführte Ausflüge werden auf vielen Nordlandrouten angeboten, oft abhängig von der Teilnehmerzahl. Prüfen Sie vor der Buchung genau, welche Leistungen in deutscher Sprache enthalten sind. So wissen Sie, ob Sie sich an Bord und an Land rundum gut aufgehoben fühlen.

Für wen deutschsprachige Begleitung besonders hilfreich ist

Deutschsprachige Betreuung ist vor allem dann angenehm, wenn Sie zum ersten Mal eine Kreuzfahrt unternehmen oder sich bei englischen Fachbegriffen unsicher fühlen. Auch bei komplexeren Routen mit mehreren Ländern, Tenderhäfen oder besonderen Einreisehinweisen hilft eine klare Kommunikation.

Wenn Ihnen dieser Punkt wichtig ist, achten Sie auf entsprechende Hinweise in der Reisebeschreibung. Fragen Sie außerdem nach, ob Ausflüge, Borddurchsagen oder Reiseunterlagen auf Deutsch verfügbar sind. Das schafft Planungssicherheit und macht die Vorfreude entspannter.

Was Sie vor der Buchung beachten sollten

Reisedauer und Route bewusst wählen

Island-Kreuzfahrten gibt es in unterschiedlichen Längen. Kompaktere Reisen dauern häufig etwa elf bis zwölf Tage und verbinden Island mit Schottland oder Inselzielen im Nordatlantik. Längere Reisen mit Grönland, Färöer oder Transatlantikpassage können deutlich mehr Zeit beanspruchen.

Überlegen Sie vor der Buchung, was Ihnen wichtiger ist: viele Häfen, intensive Islandtage, Seetage zur Erholung oder eine große Nordatlantikroute. Wer zum ersten Mal nach Island reist, ist mit einer klassischen Kombination aus Reykjavík, Akureyri, Ísafjörður und schottischen Stopps oft gut beraten. Wer die Weite sucht, wird längere Reisen mit Grönland oder Transatlantikcharakter schätzen.

Anreise, Kabine und Leistungen vergleichen

Bei Reisen ab Hamburg entfällt oft der Flug, was viele Gäste als komfortabel empfinden. Bei Reisen ab Reykjavík oder Kangerlussuaq sind Flüge meist ein wichtiger Bestandteil der Planung. Achten Sie darauf, ob An- und Abreise eingeschlossen sind oder separat organisiert werden müssen.

Auch die Kabinenwahl spielt eine Rolle. Eine Balkonkabine kann auf Island-Routen besonders reizvoll sein, weil die Landschaft häufig schon während der Ein- und Ausfahrt in die Häfen begeistert. Innen- und Außenkabinen sind oft preisbewusster. Wichtig ist, dass die Kabine zu Ihrem Budget und Ihrem Bedürfnis nach Aussicht passt.

Vergleichen Sie außerdem, welche Leistungen enthalten sind:

  • Vollpension oder zusätzliche Getränkepakete
  • Trinkgelder oder Serviceentgelte
  • Deutschsprachige Reiseunterlagen und Betreuung
  • Ausflugspakete oder einzelne Landausflüge
  • Transfers bei Flugreisen
  • Vor- oder Nachprogramme in Reykjavík oder anderen Städten

Praktische Packtipps für Island-Kreuzfahrten

Der Zwiebellook ist Ihr bester Begleiter

Island verlangt keine Expeditionsausrüstung für klassische Kreuzfahrtausflüge, aber gute Kleidung macht einen großen Unterschied. Das Wetter kann schnell wechseln. Deshalb ist der Zwiebellook ideal. Tragen Sie mehrere Schichten, die Sie je nach Temperatur anpassen können.

In den Koffer gehören eine wind- und wasserabweisende Jacke, ein wärmender Pullover oder Fleece, bequeme Hosen, feste Schuhe mit gutem Profil, Mütze, Schal oder Buff und leichte Handschuhe. Auch im Sommer kann es auf Deck oder bei Ausflügen frisch werden.

Kleine Dinge mit großer Wirkung

Denken Sie an Sonnenbrille und Sonnenschutz. Die Sonne steht im Norden manchmal tief, reflektiert auf Wasser und hellen Flächen und wird leicht unterschätzt. Für Landgänge sind ein kleiner Rucksack, eine wiederverwendbare Trinkflasche und eine Kamera oder ein gutes Smartphone sinnvoll.

Wenn Sie empfindlich auf Seegang reagieren, sprechen Sie vor der Reise mit Ihrer Apotheke oder Ihrem Arzt über geeignete Mittel. Moderne Kreuzfahrtschiffe liegen zwar stabil im Wasser, doch der Nordatlantik kann lebhaft sein. Wer vorbereitet ist, reist gelassener.

Für wen eignen sich Island-Kreuzfahrten?

Für Naturfreunde, Entdecker und Genießer

Island-Kreuzfahrten passen hervorragend zu Menschen, die Natur lieben, aber nicht jeden Tag lange Autofahrten planen möchten. Sie sehen viel, reisen komfortabel und behalten dennoch genug Zeit für Erholung. Besonders angesprochen fühlen sich Gäste, die Wasserfälle, Fjorde, Vulkangebiete, Küstenorte und nordische Kultur erleben möchten.

Auch für Kreuzfahrtneulinge kann Island ein guter Einstieg sein, vor allem auf Routen ab Hamburg. Die Mischung aus vertrauter Anreise, komfortablem Schiff und außergewöhnlichen Zielen ist angenehm ausgewogen.

Für Reisende mit Sinn für besondere Momente

Wer nur Badewetter und planbare Wärme sucht, wird im Mittelmeer vermutlich glücklicher. Wer aber das Ungewöhnliche mag, findet in Island ein Reiseziel mit Charakter. Hier zählt nicht die perfekte Postkartenkulisse bei 30 Grad, sondern das echte Erlebnis: Wind im Gesicht, Möwen über dem Hafen, Dampf über der Erde und Berge, die plötzlich aus dem Nebel auftauchen.

Genau diese Mischung macht den Reiz aus. Eine Island-Kreuzfahrt ist keine Reise von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Sie ist eine Begegnung mit einer Landschaft, die lebendig wirkt und lange nachklingt.

Häufige Fragen zu Island-Kreuzfahrten

Wann ist die beste Zeit für eine Island-Kreuzfahrt?

Die Hauptsaison liegt meist zwischen Mai und September. Juni und Juli bieten besonders lange Tage und viel Licht. Mai und September wirken oft ruhiger und atmosphärisch. Nordlichter sind eher in dunkleren Monaten möglich, auf klassischen Sommerkreuzfahrten aber nicht garantiert.

Kann ich Island-Kreuzfahrten ohne Flug buchen?

Ja, viele Routen starten ab Hamburg und kommen auch dorthin zurück. Das ist besonders bequem, wenn Sie eine Kreuzfahrt ohne Flug bevorzugen. Reisen ab Reykjavík, Kangerlussuaq oder New York erfordern dagegen meist eine Fluganreise oder Rückreise.

Welche Häfen auf Island sind besonders beliebt?

Zu den häufigsten und interessantesten Häfen zählen Reykjavík, Akureyri und Ísafjörður. Reykjavík eignet sich gut für Hauptstadtbesuche und Ausflüge zum Goldenen Kreis. Akureyri ist ideal für Nordisland, Wasserfälle und Mývatn. Ísafjörður zeigt die ruhige, fjordreiche Seite Islands.

Gibt es deutschsprachige Betreuung an Bord?

Auf vielen Island-Kreuzfahrten gibt es deutschsprachige Reiseunterlagen, Bordinformationen oder Ausflugsangebote. Der Umfang hängt jedoch von Reederei, Schiff und Route ab. Prüfen Sie vor der Buchung, welche Leistungen ausdrücklich auf Deutsch angeboten werden.

Ist eine Balkonkabine für Island sinnvoll?

Eine Balkonkabine lohnt sich besonders, wenn Sie gern Landschaften direkt von Ihrer Kabine aus genießen. Fjordeinfahrten, Küstenpanoramen und lange helle Abende machen den Balkon attraktiv. Wer mehr Wert auf den Reisepreis legt, kann aber auch mit einer Außen- oder Innenkabine eine sehr schöne Reise erleben.

Wie rau ist der Seegang auf Island-Routen?

Der Nordatlantik kann bewegter sein als geschützte Meeresgebiete. Moderne Kreuzfahrtschiffe sind jedoch auf solche Routen ausgelegt. Wenn Sie empfindlich reagieren, nehmen Sie vorsorglich geeignete Mittel mit und wählen Sie möglichst eine Kabine mittig und auf einem unteren Deck.

Welche Kleidung brauche ich für Island?

Packen Sie wetterfeste Kleidung im Zwiebellook ein. Wichtig sind eine wind- und wasserabweisende Jacke, warme Schichten, feste Schuhe, Mütze und leichte Handschuhe. Auch im Sommer kann es kühl und windig sein, besonders auf Deck und bei Ausflügen.

Kann ich auf einer Island-Kreuzfahrt Wale sehen?

Ja, Walbeobachtungen sind besonders in Nordisland ein beliebtes Thema. Sichtungen hängen jedoch immer von Jahreszeit, Wetter und Glück ab. Spezielle Ausflüge ab Akureyri oder in der weiteren Region bieten gute Chancen, garantieren aber keine Begegnung.

Sind Island-Kreuzfahrten auch für Kreuzfahrtanfänger geeignet?

Ja, besonders Routen ab Hamburg eignen sich gut für Einsteiger. Sie reisen ohne komplizierte Fluganreise, genießen den Komfort an Bord und erleben dennoch außergewöhnliche Ziele. Wichtig ist nur, dass Sie wechselhaftes Wetter mögen und Freude an Naturerlebnissen haben.